Wir bleiben
fast eine Woche in der Bucht „San Pedro“ liegen, bis endlich der Wind für die
Weiterfahrt passt. Haben hier sehr liebe Segler, Birgit und Thomas von der Catana WABON,
kennengelernt. Die sogenannte "Hippie Bucht" hat schon was.
Einfache Hütten mit Solar für die hier lebenden Aussteiger |
Castello San Pedro, leider nicht begehbar |
Ankerbucht |
Am 8.6.2023 brechen wir abends auf, um weiter Richtung Cartagena zu kommen. Leider müssen wir die ersten Stunden motoren, doch dann haben wir ab Mitternacht einen traumhaften konstanten Wind, welcher uns durch die Nacht als auch den ganzen anderen Tag mit dem Parasailor bis Torrevieja zieht. So ein wunderbarer Segeltag. Wir sind überwältigt.
In Torrevieja bleiben wir 2 Nächte. Hier bunkern wir frischen Proviant und gehen in den Waschsaloon. Keine besonders ansprechende Stadt, aber sehr gut für die praktischen Seglerbedürfnisse. Durch Zufall treffen wir hier nochmals Birgit und Thomas in der Bucht.
Was braust denn da über die Bucht 😂 |
Der
nächste große Sprung ist nun nach Formentera, wieder mit einer Nachtfahrt.
Wider Erwarten können wir doch bis spät in die Nacht segeln und brauchen nur
für 3 Stunden den Motor. Zum Sonnenaufgang ist Formentera in Sicht, welch ein
schönes Bild sich uns hier bietet.
An
diesem Ankerplatz waren wir schon mal (2015), doch dieses Mal ist an Reichtum nichts
mehr zu übertreffen. Es stehen 3 Megayachten da, zwei davon haben Hubschrauberlandeplätze.
Formentera hat schon was, türkisfarbenes Wasser und schöne Buchten. In der Hochsaison ist es hier sicher ziemlich voll.
Traumhafte Strände |
Megayachten mit Hubschrauberlandeplatz, die linke Yacht gehört dem Erfinder von WhatsApp |
Wir müssen leider weiter und somit segeln wir an die Nordspitze von Ibiza um einen
besseren Ausgangspunkt für den Sprung nach Mallorca zu haben. Dort
liegen wir sehr eng und auch die Posidoniakontrolle kommt vorbei. Wir haben natürlich nur auf Sand geankert!
Gleich früh am nächsten
Morgen geht es weiter Richtung Mallorca. Wir können zum Glück segeln aber die 80
Seemeilen ziehen sich gewaltig. Kommen erst um 23.30 Uhr in der Bucht von Palma
an. Hier treffen wir liebe Freunde (Sunny und Gerhard von der OJHE) von Almerima. Da die Bucht nicht besonders "ansprechend" ist, alle 45 Sekunden startet ein Flugzeug, entscheiden wir uns kurzfristig mit der OJHE in die sogenannte "Karibikbucht" zu
segeln. Mallorca kann auch anders.
Leider dreht der Wind zu unseren Ungunzten und es wird etwas ungemütlich in der Bucht. Deshalb verlassen wir diese schöne Bucht nach 3 Tagen segeln zurück nach Palma. Dort verharren wir nun die restlichen Tage wieder am Ankerplatz von Palma vor dem Flughafen. Es ist teilweise sehr unruhig und viele Wassersportler sind unterwegs. Aber es ist der beste Ausgangspunkt um am Samstag nach Hause zu fliegen.
Tolle Megayachten schiessen regelrecht durch die Bucht |
Ankerfeld vor dem Flughafen |
Ich bekomme eine neue Knieprothese am 30.6.2023 und Armin wartet inzwischen auf dem Boot auf mich und wird noch einige Restarbeiten erledigen. Wir danken Euch, dass ihr uns begleitet und melden uns bald wieder.
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